
Luftaufnahme Werk Gerharding
Gewinnung: Das Rohmaterial wird durch einen Schwimmgreifer mit einem 8 qm fassenden Greifkorb aus einer Tiefe von bis zu 20 meter geborgen. Miettels einer Entwässerungs - Siebmaschine wird das zutage geförderte Kiesmaterial transportfähig gemacht.
Kieswerk: Das zu verarbeitende Material wird über eine mehr als 2,5 km lange Bandstraße zur Rohkieshalde transportiert. Von dort wird es mit einem unterirdischen Tunnelabzug und einem 70 Meter langen Werksteigband in die eigentliche Produktionsanlage weitergeleitet. Hier wird gewaschen, klassiert und sortiert. Die gängigsten Fraktionen zur Betonherstellung sind: Sand 0-4mm, Riesel 4-8 mm, 8 - 16 mm und 16 - 32 mm
Die korrekte Klassierung und die Sauberkeit des Materials sind entscheidend für die Qualität.
Die Brechanlage: Überkorn so wie Überschußmaterial an Riesel wird zu Quetschsand und Splittmaterial verarbeitet. Der Straßenbau stellt hier an das Fertigprodukt besonders hohe Ansprüche, insbesondere an Kornform, Festigkeit, Griffigkeit und Sauberkeit.
Die Verladestation: Je nach Wunsch des Kunden werden die verschiedenen Kies und Sandgrößen auf bereitstehende LKW verladen. Das Mischen der entsprechenden Fraktionen im jeweiligen Verhältnis ist durch eine computergesteuerte Mischanlage jederzeit möglich. Die gesamte Anlage wird in der Steuerzentrale über ein Leuchtpult bedient und überwacht.
Kieswerk Lüß:
Das Kiesabbaugebiet Lüß liegt in der gemeinde Neuching. Es wird zur Zeit nur Frostschutzkies gewonnen und verkauft. Dieser wird mit einem Eimerkettenbagger abgebaut.
Der Kies wird mit dem Radlader verladen.
Mit der Rekultivierung wurde auch schon begonnen, es darf nur Z0 Material gekippt werden.
|